Liebe Frauen
Liebe Frauen
Ihr besitzt einen entscheidenden Vorteil gegenüber uns Männern: Ihr könnt Kinder auf die Welt bringen. Manch einer wird jetzt meinen, dass sei in unserer getakteten Fortschrittsgesellschaft eher ein belastendes natürliches Privileg und stünde einer ungebremsten Karriere im Weg. Stimmt, wenn man ausschliesslich im Karrierekontext denkt und die berufliche Selbstverwirklichung zu seinem Glück macht.Wer sich auf die Natur des Lebens...
Lieber Obama
Lieber Obama
Ich weiss, es ist total chic, dich zu mögen und in dir den Heilsbringer zu sehen. Du bist ein super Typ, man will dir glauben. Dir glauben tun inzwischen auch schon so viele, dass die Abgrenzungsneurotiker und Prinzipindividualisten unter uns, dem Kult um deine Person bereits misstrauen und sich deshalb distanzieren. Und auch ich würde - wärest du nicht du - den Stammtisch mit provokativer Rhetorik zum Zweifeln bringen wollen....
Liebe Künstler
Liebe Künstler
Es war lustig mit euch die letzten vierzig Jahre. Ihr habt performativ in Schweineblut gebadet, auf grossformatigen Leinwänden mit Strich und Farbe Tabus gebrochen, Fotos provokativ montagiert, an legendären Society-Parties geräuschvoll den übersäuerten Champagner-Magen auf den Salonteppich entleert und in der Öffentlichkeit womöglich eure Geschlechtsteile gezeigt. Dem allem habt ihr lange eine Bedeutung zu verleihen versucht....
Liebe Öffentliche Nahverkehrsmittel
Liebe Öffentliche Nahverkehrsmittel
Ihr seid ein Antibeispiel der individuellen Mobilität. Das ist kein Vorwurf und auch keine Kritik. Ihr seid ja per se ein mehrheitsfähiges Angebot und sollt das auch sein. Ich muss hier einfach ablassen, weil ich die letzten Tage in den Zwang gekommen bin, euch zu nutzen. Weil mein Fahrrad kaputt ist und die Werkstatt die nächsten Tage ausgebucht ist.Jetzt fahr ich also mit euch. Mit...
Liebe Wut im Bauch
Liebe Wut im Bauch
Du willst raus, ich weiss. Du möchtest, dass ich jetzt von meinem Balkon steige und die Autos vor meiner Häuserreihe beschädige. Schön den Ellenbogen auf die Seitenspiegel fallen lassen, mit dem Fuss kräftig nachkicken. Dem zivilcouragierten Typen, der auf mich zuschreitet, mir mahnend zuruft, dem soll ich auch noch gleich eine reinhauen.Du möchtest, dass ich die Trinkgläser in der Küche hole und nach Unschuldigen schmeisse,...
...wo Du fehlst, wenn Du fehlst.
Seit dem ich klein war, wünsche ich mir einen Ort, den ich Heimat nennen kann. Seit dem ich groß bin, habe ich viel Energie investiert, so einen Ort zu finden. Seit dem ich sehr groß bin, meine ich, ihn gefunden zu haben.Das wäre wahrscheinlich nur eine kurze autobiografische Notiz wert, wenn ich nicht eines Tages Steffi getroffen hätte, die mir gezeigt hat, dass mein Gedankentheater auch noch in anderen Köpfen aufgeführt wird. Denn Steffi...
Liebe Frau Klum
Liebe Frau Klum
Ich lerne im Leben gerade, andere für ihre Lebens- und Handlungsweisen zu tolerieren und für eben diese auch Verständnis zu entwickeln. Dies gelingt mir zuweilen schon sehr gut. Nur bei Ihnen irgendwie nicht. Lassen Sie mich erklären:Sie sind nach dem Rastafari-Verständnis – und dem schliess ich mich in ihrem Falle an – eine Fahnenträgerin Babylons, eine Botschafterin von Dekadenz, Materialismus und Oberflächlichkeit. Bei...
Tiefgang
Jill war die Tochter einer Freundin meiner Mutter. Ihre Lebensgeschichte gibt mir bis heute Rätsel auf und Fragen mit auf den Weg, die ich wahrscheinlich nie werde beantworten können. Ihre Geschichte erzähle ich heute, weil sie mein Leben definitiv „tiefer“ gemacht hat und mich nach mehr suchen lässt, als nur nach dem oberflächlich Materialistischen.
Jill erlangte eine gewisse Popularität, weil sie sich öffentlich ihrer sehr persönlichen...
Vorbilder gesucht
Es werden Vorbilder gesucht, Identifikationspersonen! Dieser Meinung bin ich schon länger, aber weil ich unseren Zeitgeist immer noch nicht so wirklich einschätzen kann, habe ich eigentlich noch nie den Mut gehabt, laut darüber nachzudenken.Irgendwie ist unsere Zeit komisch, finde ich. Denn es erscheint auf den ersten Blick überhaupt nicht hipp, auszurufen, dass es eine große Sehnsucht nach Vorbildern gibt, nach Leuten, die voran gehen. Erst...
Liebe EURO<26
Ihr seid ein feiner Verein, das muss an dieser Stelle mal erwähnt werden. Seit über 2 Jahren lasst ihr mich über jeden Scheiss, auch Scheisse in allen Konsistenzqualitäten und Brauntönen, schreiben.
Seit so langer Zeit schon nehmt ihr meine auf Papier festgehaltenen Stimmungen, Lebenslaunen und Durchfälle hin. Nie habt ihr mich zensiert, korrigiert oder zu lenken versucht. Ich denke, das nennt man eine carte blanche, freie...
Tag der Menschen mit Behinderung
Heute ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen. Er wurde 1992 von der World Health Organisation ins Leben gerufen und soll die Öffentlichkeit auf die Anliegen und Probleme von Menschen mit Behinderungen aufmerksam machen.
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IV Plakatdiskussion
Die scheinbar behindertenfeindlichen Plakate, die Anfang November überall in der Schweiz hingen, sorgten für heisse Diskussionen und rote Köpfe. Kein Wunder: „Behinderte liegen uns bloss auf der Tasche“, „Behinderte sind dauernd krank“, „Behinderte arbeiten nie 100%“ hiess es da beispielsweise. Ein paar Tage später wurden diese Aussagen um eine Zeile ergänzt, die sie als Vorurteile entlarvte. Die IV outete sich als Herausgeberin dieser Plakate. Ziel der Kampagne war es, die Bevölkerung aufzurütteln.
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Pimp my Haushaltskässeli
It's all about the money! Auch an uns Studenten und Studentinnen geht die Finanzkrise nicht spurlos vorbei. Obwohl unser Haushaltskässeli auf Dauersparmodus geschaltet ist, verzweifelt deswegen noch lange keiner.
Bill Clinton spricht an der HSG
Am 5. November kommt der ehemalige US-Präsident Bill Clinton an die Universität St.Gallen HSG um anlässlich der offiziellen Eröffnung des Centers for Disability and Integration (CDI-HSG) um eine Rede zu halten.
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Pendeln
Ich bekenne mich als überzeugter Nichtpendler. Doch eines «schönen» Montagmorgens zwingen mich die Umstände zu einer zweistündigen Jungfernfahrt nach Basel...
Auslandssemester
»Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen« sagte Johann Wolfgang von Goethe und liefert damit ein wirklich überzeugendes Argument, eine gewisse Zeit im Ausland zu leben und zu studieren.
Kiss me, I'm the cook
Tiefkühlpizza ist lecker und schnell zu machen. Keine Frage. Miracoli Spaghetti auch. Richtig Abwechslung in den Speiseplan bringt man aber erst, wenn man selber kocht. Das ist nicht schwer, schmeckt gut und macht richtig Spaß. Und gesund ist es außerdem.
Ohne Geldsorgen durchs Studium
«Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt.» meinte Albert Einstein und auch wenn er damit im Prinzip Recht haben mag, und man während des Studiums wie später nie wieder nach dieser Maxime lebt, ist das Leben nicht gratis.
Wenn du dein Studium und das Studileben selber finanzieren willst oder musst, kannst du dich daher entweder ins Zeug legen und dir einen Job suchen, oder versuchen ein Stipendium zu ergattern, oder beides.
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